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Gesunde Ernährung
Warum Vollkorngetreide?
Eine andere Eiweißquelle
Die Verbindung von Getreide und Hülsenfrüchten
Und Zucker?
Die Ernährungspyramide
Fazit
Gesunde Ernährung
Unsere Gesundheit wird selbstverständlich teilweise von unseren Genen bestimmt, aber jeder muss auch selbst auf seine Gesundheit achten. Meistens liegt die Ursache unserer Krankheiten oder, im Gegenteil, unserer guten Verfassung auch in unserer Lebensweise. Unsere Gesundheit hängt mit anderen Worten großenteils von unseren Gewohnheiten und unserem Ernährungs- und Lebensstil (Sport, körperlichen Anstrengungen, Schlaf... ) ab.
Unser Körper braucht bestimmte Mengen verschiedener Nährstoffe. Eine gesunde Ernährung muss daher ausgewogen sein und diesen Bedarf decken.
Seit 1957 legen wir den größten Wert auf biologische Produkte, gegründet auf folgende elementare Ernährungsregeln:
1. vollwertige Nahrungsmittel
2. Lebensmittel pflanzlicher Herkunft
3. Produkte, ohne Zusatz von schnell resorbierbarem Zucker
Unserer Meinung nach lauten die Grundprinzipien einer gesunden Ernährung: Bevorzugung von Nahrungsmitteln, die reich an Ballaststoffen und langsam resorbierbaren Zuckern sind, (Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, Gemüse), ausreichende Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen durch Obst und Gemüse, und beschränkter Verzehr von Nahrungsmitteln, die reich an gesättigten Fetten (Fleisch, Käse, Eiern) und schnell resorbierbarem Zucker (Gebäck, Süßigkeiten) sind.
Wenn diese einfachen Regeln berücksichtigt werden, können zahlreiche Beschwerden, die auf moderne Ernährungsgewohnheiten zurückzuführen sind, vermieden werden: Übergewicht, Herz- und Gefäßkrankheiten, Mangelkrankheiten …
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Warum Vollkorngetreide?
Bei Vollkorngetreide wird nur die nicht zum Verzehr geeignete Schale entfernt. Das Getreidekorn behält drei wichtige Bestandteile:
- den Keim, reich an Mineralsalzen (Eisen, Phosphor, Kalium, Magnesium ...), Vitamin B und E, Proteinen und Fetten, hauptsächlich bestehend aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Der Keim enthält zudem essentielle Aminosäuren, die für eine optimale Aufnahme von Proteinen unentbehrlich sind.
- den Kern, reich an Stärke, einem langsam resorbierbaren Zucker, der von unserem Organismus in Energie umgewandelt wird,
- und die Kleie, reich an den für eine gute Verdauung notwendigen Ballaststoffen.
Deshalb ist Vollkorngetreide ein äußerst ausgewogenes Nahrungsmittel. Dies gilt aber nicht für die stark verarbeiteten Getreideerzeugnisse (Weißbrot, weißer Reis usw.), bei denen bereits viele Vitamine und Mineralstoffe verloren gegangen sind.
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Alternative Eiweißquellen
Sie können Ihren Fleischkonsum reduzieren oder ganz aufgeben, ohne Mangelerscheinungen befürchten zu müssen, wenn Sie das Fleisch durch andere Eiweißquellen ersetzen. Neben Milcherzeugnissen (tierischen Eiweißen) gibt es auch ausgezeichnete pflanzliche Eiweißquellen, wie zum Beispiel Hülsenfrüchte in Kombination mit Vollkorngetreide, aber auch Seitan (Weizeneiweiß), Tempeh oder Tofu (Sojaeiweiß), die sehr wohlschmeckend und leicht zu verarbeiten sind. |
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Die Verbindung von Getreide und Hülsenfrüchten
Aminosäuren werden vom Körper zum Aufbau von Zellen benötigt. Jede Art von Nahrungseiweiß enthält Aminosäuren, die in bestimmten Anteilen vorhanden sein müssen, um eine gute Assimilation durch den Organismus zu gewährleisten.
Manche Aminosäuren können nicht vom Organismus selbst aufgebaut werden. Sie werden essentielle Aminosäuren genannt. Diese Aminosäuren sollen im Hinblick auf eine gute Aufnahme in bestimmten Mengenverhältnissen vorliegen, da sie einen limitierenden Faktor darstellen.
Man hat festgestellt, dass die richtige Kombination der Proteine aus Getreide und Hülsenfrüchten es ermöglicht, Mängel bei dem einen Produkt durch das besondere üppige Vorkommen im jeweils anderen Produkt hervorragend auszugleichen.
Resultat: Eine ausgewogene Mischung von Getreide und Hülsenfrüchten gewährleistet eine wesentlich bessere Aufnahme der Proteine, als wenn die Nahrungsmittel separat konsumiert würden. Aus diesem Grund betonen wir, wie wichtig es ist, diese beiden Nahrungsmittelarten gleichzeitig, in ein und derselben Mahlzeit zu kombinieren.
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Und Zucker?
Es gibt viele Gründe, warum Ernährungswissenschaftler vom Konsum von weißem, raffiniertem Zucker abraten. Dieser Zucker fördert nicht nur die Gewichtszunahme und die Entwicklung von Zahnkaries, sondern auch die Demineralisation und Dekalzifikation des Organismus. Damit unser Organismus weißen raffinierten Zucker assimilieren kann, muss er seine körpereigenen Reserven an Mineralstoffen und Vitaminen angreifen. Für die Freunde von Süßem gibt es glücklicherweise Getreidesirups, die in Getränken und Desserts einen perfekten Zuckersatz abgeben...
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Die Ernährungspyramide
Ein einfaches Hilfsmittel für eine gesunde Ernährung
Nachdem Sie die richtigen Nahrungsmittel gewählt haben, brauchen Sie beim Verzehr nur noch darauf zu achten, dass Sie die Proportionen der Ernährungspyramide einhalten.
Stellen Sie sich eine in vier Ebenen eingeteilte Pyramide vor.
Jeder Ebene der Pyramide entsprechen bestimmte Arten von Nahrungsmitteln. (2 bis 4 Portionen).
Die Anteile dieser Nahrungsmittel nehmen zur Spitze der Pyramide hin immer mehr ab.
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Gipfel: in sehr gemäßigten Mengen die Fette, vorzugsweise unraffinierte Pflanzenöle |
| Auf der dritten Ebene: Nahrungsmittel, die reich an vorzugsweise pflanzlichen Proteinen (Hülsenfrüchte, Tofu, Seitan, Tempeh....) und/oder tierischen Proteinen sind (Eier, Milcherzeugnisse) (4 bis 6 Portionen) |
| Auf der zweiten Ebene: Obst (2-4 Portionen) und Gemüse (3-5 Portionen) für die Aufnahme von Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. |
| Auf der ersten Ebene: Vollkornbrot und andere vollwertige Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und stärkehaltige Nahrungsmittel, die 50 % der notwendigen Menge an langsam resorbierbaren Zuckern liefern (6-11 Portionen). |
Das Fundament: Wasser, ein lebenswichtiges Element |
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Fazit
Gute Ernährungsgewohnheiten von Kindheit an.
- Sorgen Sie dafür, dass die Mahlzeiten ruhig und entspannt verlaufen.
- Viele Kinder essen nicht gerne Gemüse, aber Sie können dafür sorgen, dass sie ihre Meinung ändern.
Sie mögen Püree? Geben Sie ihnen Gemüse in Form von Püree aus Gemüse und Kartoffeln und verringern Sie nach und nach den Anteil der Kartoffeln.
Sie sind ganz wild auf Gratins? Nutzen Sie das aus: Unter einer goldenen Käsekruste schmecken viele Gemüse herrlich!
Versuchen Sie auch einmal gefüllte Gemüse: Kinder sind bestimmt neugierig auf die Füllung.
Rohkost auf dem Speiseplan? Variieren Sie Farben und Geschmack.
- Sorgen Sie dafür, dass Sie immer Snacks mit gutem Nährwert im Hause haben.
- Kinder essen gern Süßes: Verbieten Sie Süßigkeiten nicht völlig, sondern geben Sie ihnen gesunde süße Imbisse: hausgemachte Kuchen und Desserts, frisches Obst, Trockenobst.
- Lehren Sie ihre Kinder, genügend und vorzugsweise zuckerfreie Getränke zu trinken.
- Verwenden Sie Nahrungsmittel nicht als Erpressungsmittel.
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