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Eine Begegnung
In den 1950er Jahren begegneten sich zwei Männer. Der eine war Belgier, der andere Japaner. Diese beiden Männer begegneten sich unter friedlichen Umständen, kämpfend für ein Weltparlament, das den Frieden sichern musste.
Edgar Gevaert war Kunstmaler, Georges Ohsawa, Philosoph. Letzterer hatte in mehr als dreihundert Werken die aus der japanischen Philosophie, der Makrobiotik (aus dem Griechischen für "groß" und "Leben"- Weg zu einem langen Leben), übernommenen Ernährungsprinzipien festgelegt. |
| Sankt-Martens-Latem, wo Limas Wurzeln liegen |
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« Wir kämpfen für den Frieden", sagte der Philosoph dem Künstler eines Tages, "aber tief in Ihrem Körper … wird Krieg geführt ! » Er hatte gut verstanden, dass sein Freund seine Nahrungsmittel nicht wohlüberlegt auswählte und nicht sehr über deren Qualität nachdachte. Die Familie Gevaert « ass konventionelle Nahrung », wobei Getreide - hauptsächlich in Form von Brot - Teigwaren und weißer Reis nur einen kleinen Teil des Speiseplans darstellten…
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Der Maler und seine Familie beschlossen, den Rat ihres Freundes zu befolgen, und erkannten schon schnell die Gesundheitsvorteile. Der Gedanke, diese Erfahrung mit anderen Menschen zu teilen, reifte. Sie brachten einige japanische Produkte auf den Markt …
Ein Unternehmen war geboren … |
Der frühe Anfang von Lima in Sankt-Martens-Latem |
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Suche nach Gleichgewicht
1957 wurden Nahrungsmittel guter Qualität immer seltener oder waren sie sogar nicht erhältlich. Pierre, einer der Söhne der Familie Gevaert, beschloss, ein Unternehmen zu gründen, das großen Wert auf das Verhältnis Mensch-Boden legte, das Respekt vor der Umwelt und die Bedürfnisse des Menschen perfekt harmonisierte und die Bio-Nahrung, genauer gesagt den Anbau und Zubereitung biologischer Nahrungsmittel, hervorhob. |
| George Ohsawa und seine Gattin Lima |
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Der Name Lima?
Der Name ? Lima, ein japanischer Name, Vorname der Ehegattin von Georges Ohsawa, eine Hommage für den Meister der Yin-Yang-Dialektik und den Vater der Makrobiotik. Die ersten Jahren waren schwierig, weil Lima eine bahnbrechende Rolle spielte, aber die 1970er Jahre kennzeichneten sich einerseits durch die Tendenz, natürliche Ernährung günstiger zu betrachten, und andererseits die Verknüpfung von biologischer Nahrung mit einem Gemeinschaftsgefühl. Die von Lima vertretene Philosophie erlangte aber immer mehr Anklang bei einer immer größer werdenden Gruppe von Konsumenten aus verschiedenen sozialen und kulturellen Milieus.
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| Dieses Vertrauensverhältnis zwischen Lima und ihren Konsumenten gründet auf die gemeinsame Überzeugung, dass biologische Nahrung eine zentrale Rolle im Speiseplan spielen muss, ohne dass dabei bestimmte Ernährungsprinzipien beeinträchtigt werdenLima spielte nicht nur eine bahnbrechende Rolle bei der Einfuhr zahlreicher japanischer Produkte, die heutzutage beim Zubereiten einer Mahlzeit eine gute Alternative bieten (Sojasoßen, Miso, Kaffeeersatzprodukte usw.). In den 1960er Jahren hat Lima außerdem die erste Fabrik gegründet, in der Waffeln produziert werden, und ein paar Jahre später hat sie die ersten pflanzlichen Reisgetränke auf den europäischen Markt gebracht . |
Lima Ohsawa wurde mehr als 100 Jahre alt |
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Das Lima-Logo
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1. Lima: Name der Ehegattin von Georges Ohsawa. Sie ist mehr als 100 Jahre alt geworden... |
| 2. Rechteckige Form: spiegelt die Ehrlichkeit und Stabilität der Marke wider |
| 3. Inspiriert von einem japanischen Schriftzeichen: Es bedeutet: "vom Osten nach Westen bringen” |
| 4. Rote Farbe: symbolisiert die Liebe von Lima zu biologischen Produkten |
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Lima heute
Lima hat sich zu einem modernen Unternehmen ausgewachsen, das sich nicht mehr als makrobiotisches Unternehmen profiliert, sondern ihre Modernität aus den großen makrobiotischen Prinzipien schöpft: Eine Suppe, zum Beispiel, wird nur ins Lima-Sortiment aufgenommen, wenn sie Gemüse mit den Gesundheitsvorteilen von Soja und Getreide verbindet.
Lima ist Teil der internationalen Gruppe Hain Celestial, was ihr die Möglichkeit bietet, von in zahlreichen Bereichen erworbenen Kenntnissen zu profitieren und ihre Kreativität in vollständiger Unabhängigkeit zu entfalten und in dieser Weise treu an den großen Ernährungsprinzipien, nach denen sie seit der Gründung handelt, festzuhalten.
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Einige Zahlen...
- Lima hat 49 Arbeitnehmer (von denen ungefähr gleich viele Männer wie Frauen eingestellt sind).
- Lima hat einen Umsatz von 17 Millionen Euro, der hauptsächlich auf dem europäischen Markt erzielt wird.
- Die Lima-Produkte werden in 20 verschiedenen Ländern verkauft. Lima exportiert 80 % ihrer Produktion, hauptsächlich nach Frankreich und Deutschland, aber auch nach Italien, den Niederlanden, der Schweiz und Japan.
- Das Lima-Sortiment umfasst mehr als 200 Produkte. Jährlich werden 155 Millionen Reiswaffeln produziert, was mit einem mehr als 1000 km hohen Stapel übereinstimmt!
- Das Lima-Labor führte im 2005 3067 Qualitätskontrollen, von denen 743 von Grundstoffen, 2260 von Fertigprodukten und 64 von Proben von angekauften Produkten (möglichen Zutaten). Auf 3067 ausgeführte Kontrollen führten 41 oder 1,33 % zu einem negativen Ergebnis. Es gab zahlreiche Gründe, aus denen die Produkte für untauglich erklärt wurden: Vorhandensein von Pestiziden, kein guter Geschmack, Vorhandensein von freien Fettsäuren (wodurch Produkte ranzig werden),...
- Der Lima-Kundendienst erhält jährlich mehr als 900 Fragen.
- Unser Lagerverantwortlicher (Dirk De Bock) hat ein Dienstalter von mehr als 30 Jahren.
- Lima hat ihren Hauptsitz in Belgien, und noch 2 Abteilungen in jeweils Deutschland und Frankreich.
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Weltparlament
Am Ende des Zweiten Weltkriegs, der die Welt in zwei feindliche Lager gespalten hatte, setzte sich der Philosoph Georges Ohsawa, der sich der Drohung eines neuen Krieges, der zum Untergang der Menschheit führen könnte, bewusst war, mit Albert Einstein, Norman Cousin, Dr. A. Schweitzer, Tomas Mann und Edgard Gevaert erneut für den Frieden ein. Zusammen plädierten sie für eine Weltregierung, die die militärische Macht haben würde.
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Georges Ohsawa
Nyoiti Sakurasawa, auch Georges Ohsawa genannt, ein Japaner, der 1893 in Kyoto geboren war, war sich der Beschränkungen der modernen Medizin in seinem Land bewusst und wanderte nach Frankreich aus. Von 1929 bis 1935 wohnte er in Paris, wo er sich an der Sorbonne einschrieb und regelmäßig das Institut Pasteur und die Nationale Bibliothek besuchte. Dort entdeckte er wieder die Grundprinzipien der großen Philosophen und der traditionellen Wissenschaften. Nach vielen Reisen im Rahmen der Kampagnen für « die Weltregierung » griff er die Idee auf, die Vorschriften der Zen-Philosophie auf Ernährung anzuwenden. Er entwickelte eine Diät, die in einer bestmöglich ausgewogenen Ernährung bestand und auf dem Yin- und Yangprinzip beruhte. Im Jahre 1957 kam er nach Frankreich zurück, wo er sein Buch“ Das macrobiotische Zen » vorstellte. Das Buch wurde in kürzester Zeit zum Bestseller: Mehr als eine Million Exemplare wurden verkauft!
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Makrobiotik
Die Makrobiotik (macros : groß, Biotik : Lebenskunst oder Lebensstil), wie im Westen eingeführt, ist die praktische Anwendung im Ernährungsbereich des Prinzips der Yin und Yang, zweier gegensätzlicher Kräfte, die einander brauchen und Bewegung und Änderung zugrunde liegen. Sie ermöglicht uns, « geordnet zu leben und zu essen » : Weil sich alles ständig ändert, ist es äußerst wichtig, nicht gestresst sondern in Harmonie zu leben. Die Makrobiotik ist ein Lebensstil, der ein langes Leben anstrebt und auf einer Diät, die viel Getreidesorten - in ausgewogener Menge - und nur wenig ungekochtes Obst, Milchprodukte und Zucker, die sehr yin und somit schädlich sind, enthält, basiert. Nach dieser Philosophie, empfiehlt es sich, nur reine, vollwertige Nahrungsmittel aus biologischem Anbau sowie Saison- und Regionalprodukte zu essen. Die Makrobiotik verbietet Fleisch ja nicht ausdrücklich, aber rät den Verzehr von Fleisch ab, weil es das Gleichgewicht stört.
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Yin-Yang, das Gleichgewicht
Anhand dieser beiden Begriffe erklärt die chinesische Philosophie die Beziehungen zwischen Lebewesen und Sachen, ihr Verhältnis zum Universum sowie Naturerscheinungen. Yin und Yang sind untrennbar miteinander verbunden, sie bilden die beiden Seiten eines Ganzen, einer Einheit. Jeder Vorteil ist immer mit einem genauso wichtigen Nachteil verbunden. Dieser Begriff, auf dem die makrobiotische Diät basiert, ist ebenfalls auf Nahrungsmittel und auf die Wahl und die Zubereitung von Nahrungsmitteln anwendbar. Nahrungsmittel haben ja unterschiedliche Qualität und einen ganz unterschiedlichen Einfluss auf unsere körperliche und geistige Verfassung. Wir können somit lernen, ein Gleichgewicht herbeizuführen oder wiederherzustellen, indem wir die Yang-Nahrungsmittel « yinisieren » oder die Yin-Nahrungsmittel « yangisieren ». In Nahrungsmitteln stellen Yin und Yang die sauren bzw. alkalischen Eigenschaften, die in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander stehen müssen, dar. Harmonie in der Nahrung führt somit zu Harmonie im Leben.
| Yin |
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Yang |
| Hafer, Getreidesprossen, Gerste, Mais, Roggen |
Getreide
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Weizen, Hirse, Vollkorn Reis, Buchweizen |
Aprikose, Ananas, Banane, Erdnuss, Zitrone, Melone, Haselnuss, Orange, Olive, Pampelmuse, Papaya, Pastinak, Pfirsich, Birne, Pflaume, Traube
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Obst und Trockenobst |
Kastanie, Erdbeere, Himbeere, Apfel |
Knoblauch, Artischocke, Spargel, Rote Rübe, Sellerie, Pilze, roter Kohl, Blumenkohl, Salatgurke, Zucchini, Spinat, Bohnen, Linsen, Pfeffer, Erbsen, Kichererbsen, Kartoffel, Tomate
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Gemüse
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Knoblauch, Karotte, grüner Kohl, Kürbis, Chicorée, Salat, Kresse, Gartenkresse, Zwiebel, Petersilie, Porree, Rettich
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Knoblauch, Anis, Schnittlauch, Kümmel, Curry, Ingwer, Gewürznelke, Lorbeer, Senf, Muskatnuss, Paprika, Chilli-Pfeffer, Pfeffer, Thymian, Vanille, Essig
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Kondimente
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Basilikum, Zimt, Kerbel, Miso, Rosmarin, Safran, Meersalz, Tamari
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Kaffee, Schokolade, Wasser, Öle und Fette, Honig, Zucker, aromatisierte Tee, alkoholische Getränke
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Getränke und andere
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Ginseng, Malz, Bancha Tee (natürliches japanisches Tee), Zichoree, Yannoh, Mu Tee |
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